Branchenlösung · Photovoltaik

Versicherung für Solarteure und PV-Betriebe.

Photovoltaik verbindet drei Gewerke in einem Auftrag: Montage auf dem Dach, Elektroinstallation und eine Ertragszusage, die über zwanzig Jahre läuft. Jedes davon hat eine eigene Haftung — und die Ertragszusage ist die, die am häufigsten übersehen wird.

Solarteure – abgesichert
Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Wenn es ernst wird

Typische Schadenfälle

Undichtigkeit nach der Montage

Die Dachdurchdringung ist nicht fachgerecht abgedichtet. Der Wasserschaden zeigt sich Monate später am Dachstuhl.

Minderertrag gegenüber der Zusage

Die Anlage liefert weniger als berechnet. Das ist kein Sachschaden, sondern ein reiner Vermögensschaden aus der Ertragsprognose.

Brand am Wechselrichter

Ein Installationsfehler an der DC-Seite führt zum Brand. Neben dem Gebäudeschaden steht der Ausfall der Einspeisevergütung im Raum.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Was ist versichert?

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Solarteure, PV-Fachbetriebe, Elektro- und Dachbetriebe mit PV-Sparte sowie Anbieter von Speicher- und Wallbox-Lösungen.

Was kostet sie?

Die Prämie richtet sich nach Umsatz und Gewerkeanteil. Wer Dach und Elektro selbst ausführt, wird anders bewertet als der reine Montagebetrieb mit Subunternehmern. Der teuerste Fehler ist ein Vertrag, der nur die Montage kennt und die Ertragszusage nicht.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Woran es scheitert

Woran es bei Photovoltaik-Betrieben im Schadenfall hängt

Die Durchdringung und ihre Folgen

Jede Dachdurchdringung ist eine potenzielle Undichtigkeit. Der Schaden zeigt sich häufig erst nach Monaten und trifft dann Dämmung, Decken und Einrichtung — regelmäßig ein Vielfaches des Auftragswerts. Entscheidend ist, ob Tätigkeitsschäden am bearbeiteten Dach eingeschlossen sind; ohne diesen Baustein steht genau der wahrscheinlichste Fall ungedeckt da.

Ertragsausfall ist ein Vermögensschaden

Wenn eine Anlage steht oder weniger liefert als zugesagt, geht nichts kaputt — es fehlt nur Geld. Solche reinen Vermögensschäden sind im Grundschutz ausgeschlossen und brauchen einen ausdrücklichen Einschluss. Bei gewerblichen Anlagen mit Einspeisevergütung summiert sich das über die Stillstandszeit schnell.

Arbeiten in der Höhe und Absturzsicherung

Die Auflagen zur Absturzsicherung sind nicht nur Arbeitsschutz, sondern Obliegenheit. Kommt es zu einem Unfall und war die Sicherung nicht regelkonform, drohen neben der Kürzung durch den Versicherer auch Regressforderungen der Berufsgenossenschaft — die treffen den Betrieb persönlich.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Was ein Solarteur-Betrieb braucht

Betriebshaftpflicht mit Tätigkeitsschäden, Arbeiten in der Höhe und — wenn Sie Erträge zusagen — Vermögensschäden. Montageversicherung für die Bauphase, objektbezogen oder als Rahmenvertrag. Inhalt und Werkzeug unterwegs, weil Wechselrichter und Montagematerial regelmäßig auf der Baustelle zwischengelagert werden. Betriebliche Unfallversicherung, weil das Unfallrisiko bei Dacharbeit deutlich über dem Durchschnitt liegt und die gesetzliche Deckung in der Freizeit endet. Und die Absicherung der eigenen Arbeitskraft, solange der Betrieb an Ihnen hängt.

Im Detail

Summen und Bausteine für einen PV-Betrieb

Die Deckungssumme bemisst sich am Gebäudeschaden, nicht am Anlagenwert. Ein Wassereintritt über eine undichte Durchdringung betrifft Dämmung, Decken und Einrichtung; ein Brand mit Ursache an Wechselrichter oder Speicher betrifft das ganze Gebäude. In beiden Fällen ist der Auftragswert der Anlage die kleinste Zahl im Schadenbild.

Drei weitere Punkte, die wir bei jedem PV-Betrieb prüfen:

  • Vermögensschäden, sobald Sie Erträge oder Autarkiegrade zusagen. Ohne diesen Einschluss ist der häufigste Streitfall — die Anlage läuft, liefert aber weniger als besprochen — nicht gedeckt.
  • Material auf der Baustelle. Module, Wechselrichter und Speicher werden zwischengelagert und sind dort Diebstahl und Witterung ausgesetzt. Die Inhaltsversicherung stellt in der Regel auf die Betriebsstätte ab; für die Baustelle braucht es eine eigene Regelung.
  • Betriebliche Unfallversicherung. Bei einem Gewerk, das überwiegend auf Dächern arbeitet, ist das Verhältnis von Beitrag zu spürbarem Nutzen besonders gut — und der Schutz gilt rund um die Uhr, also auch in der Freizeit, wo die Mehrzahl der Unfälle passiert.

Wann das Thema aufkommt

Anlässe, zu denen Betriebe uns darauf ansprechen

Sie montieren erstmals auf fremden Dächern

Mit der Dachmontage kommen drei Risiken zusammen: Arbeiten in der Höhe, Eingriff in die Gebäudehülle und Verantwortung für die Dichtigkeit danach. Ein Wasserschaden über eine Durchdringung ist der häufigste Streitfall — und er wird oft erst Monate später sichtbar.

Ein Betreiber macht Ertragsausfall geltend

Bleibt die Anlage hinter der zugesagten Leistung zurück oder steht sie nach einem Defekt still, entsteht ein reiner Vermögensschaden ohne Sachschaden. Den deckt die klassische Betriebshaftpflicht nicht. Wer Erträge zusagt, braucht diesen Einschluss — oder eine vorsichtigere Formulierung im Angebot.

Sie nehmen Speicher und Wallboxen ins Angebot

Batteriespeicher bringen ein eigenes Brandrisiko mit, Wallboxen die Schnittstelle zum Fahrzeug des Kunden. Beide Bereiche werden gesondert bewertet und müssen im Tätigkeitsverzeichnis stehen.

Ein Auftraggeber verlangt Nachweis samt Montageversicherung

Bei größeren Anlagen wird neben der Haftpflicht häufig eine Montageversicherung verlangt. Sie deckt Schäden an der noch nicht abgenommenen Anlage — also das, was die Haftpflicht ausdrücklich nicht deckt. Module auf dem Dach vor Abnahme sind bei Sturm und Hagel besonders ausgesetzt.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Solarteure — kurz erklärt

Warum brauche ich eine Vermögensschadendeckung?

Weil Ihr häufigster Streitfall kein Sachschaden ist. Bleibt der Ertrag hinter der Prognose zurück, fordert der Kunde die Differenz — über die Laufzeit summiert das erheblich. Eine reine Betriebshaftpflicht deckt reine Vermögensschäden ausdrücklich nicht.

Sind Module auf der Baustelle versichert?

Nur über eine Montage- oder Bauleistungsversicherung. Bis zur Abnahme tragen Sie die Gefahr — und Modul-Diebstahl von der Baustelle ist ein reales, häufiges Risiko. Standardpolicen decken das nicht mit ab.

Wer haftet für die Dachdurchdringung?

Sie, wenn Sie sie ausführen. Das ist Dachdeckerarbeit mit den entsprechenden Folgeschäden — und in vielen PV-Verträgen nicht sauber abgebildet. Wenn Sie das Gewerk selbst übernehmen, gehört es ausdrücklich in den Tätigkeitskatalog.

Was ist mit Speichern und Wallboxen?

Beides sind eigene Tätigkeitsfelder mit eigener Risikobewertung — Speicher wegen der Brandlast, Wallboxen wegen der Elektroinstallation im Kundenbereich. Wer das Portfolio erweitert, muss es melden.

Wer haftet, wenn das Dach nach der Montage undicht ist?

Sie, sofern die Undichtigkeit auf die Durchdringung zurückgeht. Kritisch ist, dass der Schaden oft erst nach Monaten sichtbar wird und dann Dämmung, Decken und Einrichtung betrifft — regelmäßig ein Vielfaches des Auftragswerts. Ob Ihre Police das trägt, hängt am Einschluss der Tätigkeitsschäden am bearbeiteten Dach.

Ist der Ertragsausfall einer Anlage mitversichert?

Nur mit ausdrücklichem Einschluss von Vermögensschäden. Steht eine Anlage still oder liefert sie weniger als zugesagt, geht nichts kaputt — es fehlt nur Einspeisevergütung. Bei gewerblichen Anlagen summiert sich das über die Stillstandszeit schnell, deshalb prüfen wir diesen Punkt bei jedem Betrieb, der Erträge zusagt.

Brauche ich eine Montageversicherung zusätzlich zur Haftpflicht?

Bei größeren Anlagen ja, und Auftraggeber verlangen sie häufig ohnehin. Die Haftpflicht deckt Schäden, die Sie anderen zufügen; die Montageversicherung deckt Schäden an der eigenen, noch nicht abgenommenen Anlage — etwa wenn Hagel oder Sturm die bereits verlegten Module trifft. Für einzelne Projekte lässt sie sich objektbezogen abschließen.

Was gilt für Speicher und Wallboxen?

Beide werden gesondert bewertet und müssen im Tätigkeitsverzeichnis stehen. Batteriespeicher bringen ein eigenes Brandrisiko mit, das Versicherer inzwischen differenziert betrachten — teilweise mit Auflagen zu Aufstellort und Brandabschottung. Bei Wallboxen kommt die Schnittstelle zum Fahrzeug des Kunden hinzu; ein Defekt kann dort einen erheblichen Sachschaden auslösen. Wer diese Bereiche neu aufnimmt, sollte es vor dem ersten Auftrag melden.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Drei Gewerke, ein Auftrag, eine Deckung.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

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